Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein, Bulgarien, Wien,Bulgarisches Kulturinstitut, Haus Wittgenstein, Български Културен Институт Виена,

Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein

2016

2017

2015

April 2018

dienstag 10.04.2018, 18:30 Uhr

 

RaÚL Fornet-Betancourt präsentiert

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt frei

Concordia Nr. 73 -
Gegenwartsphilosophie aus Osteuropa
denkerische Strömungen aus Bulgarien,
Armenien, Rumänien und Russland

Podiumsdiskussion mit

Raúl Fornet-Betancourt,
Yvanka Raynova,
Madalina Diaconu
und Bianca Boteva-Richter

Das Heft Concordia - Internationale Zeitschrift für Philosophie widmet sich mit der Nr. 73 der Gegenwartsphilosophie aus Bulgarien, Armenien, Rumänien und Russland. Mit je zwei Beiträgen aus jedem Land werden neue und im Westen teilweise noch unbekannte Denkerinnen vorgestellt und eine kritische Bestandsaufnahme der Situation in Osteuropa angeboten. Die interkulturellen bzw. kulturellen Beiträge sowie die historische Herleitung der denkerischen Leistung ermöglichen eine erste Zwischenbilanz und vorsichtige Beantwortung der Frage: Was kann West- von Osteuropa lernen?

Alle Beitragende dieses Heftes sind Philosophlnnen, die viele Publikationen und wissenschaftliche Preise vorweisen können. Mit Prof. Dr. Yvanka Raynova und Prof. Dr. Tatyana Batuleva sind zwei bekannte Namen der akademischen Philosophie in Bulgarien vertreten. Gastherausgeberin ist die interkulturelle Philosophin und gebürtige Bulgarin, Dr. Bianca Boteva-Richter, stv. Redaktionsleiterin der Zeitschrift Polylog. Als weitere Podiusmdiskuttantlnnen bzw. als Podiumsleiter konnte die interkulturelle Philosophin Doz. Dr. Madalina Diaconu, Leiterin der Zeitschrift Polylog, sowie der bekannte Philosoph, Prof. Dr. Raul Fornet-Betancourt gewonnen werden. Letzterer gilt als einer der führenden Persönlichkeiten der Befreiungsphilosophie Lateinamerikas und der interkulturellen Philosophie.

mittwoch 11.04.2018, 18:00 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Hauptstadtsgemeinde Sofia

und das Regional-Historische Museum – Sofia

präsentieren die Dokumentarausstellung

Schöpferishe Einflüsse Wiens auf die Sofioter Architektur Ende des 19.- Anfang des 20. Jahrhunderts

Nach der Befreiung Bulgariens 1878 war Sofia eine kleine Stadt, die nach der fünfhundertjährigen  europäischen Abwesenheit  zur Hauptstadt gewählt wurde. Dies bestimmt auch die Aufgabe der Stadt eine moderne und zeitentsprechende Gestalt zu vergeben. Es wurden ausländische Spezialsiten, darunter die bekanntesten aus dem Österreich-Ungarn Architekten Friedrich Grünanger, Viktor Rumpelmayer, Karl Heinrich u.a.eingeladen. Die Meister der Theatergebäude  in Europa Hermann Helmer und Ferdinand Fellmer erbauten das Bulgarische Nationaltheater. Auf dem Gebiet  des städtebaulichen Planens arbeiteten die Ingenieure Bartel und eine Reihe von tschechischen Ingenieuren und Architekten, die ihre Ausbildung in Wien erhalten haben. Rudolf Waagner entwarf  die Elemente aus Me-tall für die schönste Brücke der Hauptstadt – Adlersbrücke und Löwensbrücke.  Nach Projekten von österreichischen Architekten wurden Kirchen, bürgerlichen Häuser,
Synagogen, Militärclubs und Schulen gebaut.

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts kehrte die erste Generation bulgarischer Architekten, die in Österreich ausgebildet worden waren, nach Sofia zurück, wie z.B. Georgi Fingov, Kiro Maritschkov, Petko Momtschilov, Jordan Milanov u.a, deren Werke ebenso in dieser Ausstellung vorgestellt sind.

Die Ausstellung wird von Herrn Assos. Prof. Dr. Todor Tschobanov,

Stellvertretende Bürgermeister von Sofia eröffnet werden.

GALERIE PARTERRE

EINTRITT frei

sAmstag 14.04.2018, 18:00 Uhr

KONZERT

Quartett Svetoglas
Daniel Spassov, Milen Ivanov,

Stanimir Ivanov, Viktor Tomanov

Das Geheimnis der Bulgarischen Polyphonie

Anlässlich eines der wichtigsten Feste im Kirchenkalender – das Ostern (bekannt als Velikden – der große Tag) und im Einklang mit
der orthodoxen Tradition wird diese einzigartige bulgarische Formation Sie mit ihrer wunderbaren Musik  bezaubern.

Ihre Liebe zu der altbulgarischen Kirchlichen- und Volksmusik vereinigend, haben die vier Künstler Quartett SVETOGLAS

gegründet. Noch mit ihrem ersten Projekt – Das Lebensrad genannt, haben sie im Jahre 2009 einen riesigen Erfolg erreicht.
Fortan hat das Quartett zahlreichen Tournees, Auftritte, Konzerte und Aufnahmen geleistet.

Es werden bulgarische orthodox-kirchliche und authentische Gesänge und Lieder erklingeln.

 

Ihre feine melodische Empfindlichkeit der Stimmen bereichern die traditionellen polyphonischen Melodien und bieten den

Zuhörern ein unvergessliches Erlebnis an.

URSULIENKIRCHE, 4020 LINZ, Landstrasse 31

Eintritt frei

mittwoch 18.04.2018, 18:30 Uhr

FILMVORFÜHRUNG

Von den dankbaren Nachfolgern
Dokumentarfilm (2016, 55 min.)

(Originalfassung mit englischen Untertiteln)

Hauptdasresteller: Georgi Schopov

Drehbuch: Dimitar Stoyanovitsch

Kameramann: Wesselin Hristov

Regisseur: Stefan Komandarev

Gespräch mit dem Regisseur Stefan Komandarev auch über seinen neuesten Spielfilm DIRECTIONS.

Kleinunternehmer Mischo, der nebenbei Taxi fährt, um über die Runden zu kommen, stellt fest, dass sich das Schmiergeld verdoppelt hat, das er für den Erhalt eines Kredites braucht. Er lässt sich zu einer Verzweiflungstat hinreißen. Die Reaktionen darauf sind im Radio zu hören –

in den Taxis von fünf Kollegen, die durch Sofia fahren. Regisseur Komandarev fängt zahlreiche Meinungen ein und lässt unterschiedlichste Menschen zu Wort kommen.

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt frei

donnerstag 19.04.2018, 19:00 Uhr

konzert

MOSAIC

When each minute counts,
art takes all its sense

39 composers | 39 one minute pieces | 39 countries

 

 

In our interconnected world, where space almost doesn’t exist anymore, time is an irreductible pulsation.

Thirty-nine contemporary one-minute-long creations of one minute for piano, clarinet and cello will reflect our obsession of speed and immediacity. If time is strictly counted, its perception is different according to the emotions and sensations provoked by music. Is one minute in Argentina equal to one in Japan, in Switzerland or in Hungary ? How does the listener feel this minute?

Such are the questions which lead us to test the subjectivity of time.

The audience is invited to listen to pieces from all around the world, looking for similarities or differences in emotions and sounds
in the midle of our globalized world.

Mosaic is a project of the Swiss Bulgarian Association for Culture (SBAC), which aims to develop cultural exchanges between Switzerland and Bulgaria. With a network of artists from the two countries, the SBAC organizes events (concerts, student exchanges, training courses)
and commissions works from contemporary composers.

Through Mosaic, SBAC stimulates the creation of contemporary music, builds relationships between composers and offers
a concert dedicated to our times.

 

Martin Saveliev – Clarinet

Teodora Atanasova – Cello

Ines Simeonova – Piano

Galerie Parterre

Eintritt frei

mittwoch 25.04.2018, 18:00 Uhr

PODIUMSGESPRÄCH UND AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

VON ČIPROVTSI NACH ŠIPKA 1688-1878-2018
330 Jahre seit dem Aufstand von Čiprovtsi, dem ersten bedeutenden Versuch der Bulgaren
in die europäische Gemeinschaft zurück zu kehren.

 

Gespräch mit: Ass. Prof. Dr. Iskra Schwarcz

Der Aufstand von Čiprovtsi im europäischen Kontext

Ass. Prof. Dr. Kyrill Kartaloff

Die Mission von Peter Parčevič für die Befreiung Bulgariens

Lektorium Bulgaricum (in bulgarischer Sprache)

Die Dokumentarausstelung FREIHEITSAUFERSTEHUNG ist dank der Staatsarchivsammlung  Bulgariens, der Russischen Föderation  und  der Rumänischen Republik zustande gekommen. Sie zeigt zahlreiche Dokumente, Bilder und Gravüre. Es wurde über den Alltag im Krieg, als auch über seine Endphase mit der Unterzeichnung des Friedensvertrags von San Stefano und Berlin erzählt.

Mitveranstalter:
Freunde des Hauses Wittgenstein
Staatsagentur „Archive“ der Republik Bulgarien

KELLERGALERIE

Eintritt frei

freitag 27.04.2018, 19:00 Uhr

KAMMEROPER

Die Staatsoper Stara Zagora präsentiert

Prämiere:

Der Prozess Merilyn Monroe
Kammeroper von Ronald Baumgartner

 

Libretto: Jayron Tyno

Dirigent: Andria Pavlic (Bosnien und Herzegovina)

Regie: Ognyan Draganov

Szenografie: Todor Demerov

Kostüme: Teodora Dzhambazova

 

Mit der Teilnahme von: Nelly Netcheva, Teresa Brakalova, Teodor Petkov, Richard Baumgartner, Marina Bee

Kammerorchester  Staatsoper Stara Zagora

Balettgruppe Margaritki

Staatsoper  Stara Zagora

 

Karten online an:

www.kultur-schnaeppchen.at

www.es-promotion.at

ES Promotion, Tel. +43 676 5072505

Theatersaal

Eintritt: 21 Euro, Studenten: 18 Euro

Im Mai erwartet Sie:

Das Konzert
zum 40. Band-Jubiläum