Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein, Bulgarien, Wien,Bulgarisches Kulturinstitut, Haus Wittgenstein, Български Културен Институт Виена,

JÄNNER - FEBRUAR 2021

PROGRAMM
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STICK TOGETHER

Internationale Frauenausstellung

﷯Скъпи приятели на 
БКИ “Дом Витгенщайн”, Честита Нова година! Честита дългоочакваната 2021 година! Екипът на нашия институт Ви пожелава здраве, благоденствие и изпълнена с духовност и култура година. Ние и занапред ще се стараем да представяме характерни за нашата култура творци и произведения, оставили трайна следа в културно-историческото ни наследство, но и автори, обогатяващи културния указател на България и съвременния свят. Предназначението на културата е да сближава, да преодолява граници, да стопява дистанции, да търси и показва всеобщи еквиваленти. Нека си пожелаем този трансфер да бъде улеснен и настоящата година да премине под мотото „култура без дистанция“. Очакваме Ви в нашия „Дом Витгенщайн“ – обител на българската култура в Австрия. Доц. д-р Румяна Конева, директор на БКИ „Дом Витгенщайн“

Liebe Freunde des
BKI Haus Wittgenstein,

Frohes neues Jahr! Ein glückliches, lang erwartetes 2021! Das Team unseres Instituts wünscht Ihnen Gesundheit, Wohlstand und ein besinnliches Jahr voller Geistigkeit und Kultur. Wir werden nach wievor versuchen, Künstler und Werke zu präsentieren, die im kulturhistorischen und kulturellen Erbe deutliche Spuren hinterlassen haben, aber auch Künstler, welche die Kultur Bulgariens und der modernen Welt bereichern.

Zweck der Kultur ist es, Menschen zusammenzubringen, Grenzen zu überschreiten, Entfernungen zu verwischen, universelle Äquivalente zu suchen und aufzuzeigen. Wir wünschen uns, dass dieser Transfer heuer erleichtert wird, weshalb wir dem Jahr 2021 folgendes Motto gewidmet haben: „Kultur ohne Distanz“.

Wir heißen Sie herzlich willkommen in unserem „Haus Wittgenstein“ – Kulturzentrum Bulgariens in Österreich.

Assoc. Prof. Dr. Rumjana Koneva

„Mein Brautkleid“
Dokumentarerzählungen
Herausgegeben von Janina Dragostinova
(In bulgarischer Sprache)

Du bist 16 Jahre alt und deine erste Liebe fand gerade ein tragisches Ende. Mit 27 hast Du eine feste Beziehung, aber keine Eile zu heiraten. Mit 32 hast Du einen guten Beruf mit gutem Einkommen und glaubst, dass das Konzept der Ehe obsolet ist. Trotzdem gehst Du gerne auf die Hochzeiten deiner Freundinnen. Du bist 37 und bist plötzlich eine dieser Freundinnen, die heiratet. Du bist 40 und befürchtest, dass Du alle Chancen verpasst hast. Du bist 43 und hast bereits zwei Ehen hinter Dir und willst jetzt nur noch Deine Ruhe haben. Du bist 57 und bereitest die Hochzeit Deiner Tochter vor. Du bist 64 und wirfst gelegentlich einen Blick in den Kleiderkasten um dein Hochzeitskleid zu bewundern, welches Dich an deine Jugend erinnert. Du bist 78 und hast Dich entschieden, Deinen Enkelkindern zu erzählen, wie Du ihren Opa kennengelernt hast. Dieses Buch ist für Dich.

 

„Mein Brautkleid“ besteht aus 44 Dokumentarerzählungen von Frauen unterschiedlichen Alters und Lebenserfahrungen. Die meisten von ihnen sind bekannte bulgarische Schauspielerinnen, Autorinnen, Journalistinnen. Die Idee für das Buch stammt von Janina Dragostinova, welche auch die Herausgeberin dieser Ausgabe ist.
Sie ist als Journalistin und Übersetzerin deutscher Literatur ins Bulgarische tätig.

Moderation: Janina Dragostinova

 

Wegen Covid-19 Maßnahmen nur mit elektronischer
Voranmeldung an:
office@haus-wittgenstein.at

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

montag 01.02.2021, 18:30 UHR

Wegen Covid-19 Maßnahmen nur mit elektronischer
Voranmeldung an:
office@haus-wittgenstein.at

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

donnerstag 28.01.2021, 18:30 UHR

VERSCHOBEN

BUCHPRÄSENTATION

 FREITAG 29.01.2021, 18:30 UHR

BKI HAUS WITTGENSTEIN
Galerie Parterre, Saal 1

 

Das Bulgarische Kulturinstitut „Haus Wittgenstein“ präsentiert im Rahmen der Ausstellung  STICK TOGETHER 10 Künstlerinnen aus aller Welt:

Ägypten, Brasilien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, China, Iran, Kroatien, Mongolei, Österreich, Russland.

Vor dem Hintergrund der Corona – Pandemie soll gezeigt werden, dass ein Zusammenhalt von Künstlerinnen aus aller Welt in dieser schwierigen Zeit Hoffnung geben kann.

Begrüßung: Assoc. Prof. Dr. Rumjana Koneva

Eröffnungsrede: Gabriele Heinisch-Hosek,

Abgeordnete zum Nationalrat

Kuratorin: Mag. Tamara Drahosch

Musikalische Umrahmung: Gesang – Valiente

NOURA M. EL-KORDY (EGY)

ANNA IDZA (BRA)

NADA NADJ (BIH)

SILVAGE (BGR)

YUSHENG ZHAO – ZIMPERL (CHE)

MAHTAB  BAHADORANI (IRN)

MARIJANA  VUKOVIĆ  (CRO)

ENKHTUMEN SHOWKH (MNG)

EVA WATZL (AUT)

YULIA BECKER - ONIPCHENKO (RUS)

Ausstellungsdauer:  28.01.2021 - 22.02.2021

 

KELLERGALERIE

VERSCHOBEN

Minna Antova

SKIN//touching//HAUT//berühren//NOLI ME TANGERE/

ex-peau-sition: Raum-Inszenierungen im/zu Haus Wittgenstein

Haut/Körper - Ort  der Nähe, der Freundschaft und der Liebe, die Haut wird erobert, bewohnt, dekoriert.  Die Haut als Metapher erzählt  Geschichten zur Diversität. Die geprägte Haut, fragil und mächtig, kraftvoll und ohnmächtig, besitzt die Kraft, uns zu zerbrechen und uns zusammen zu halten. Haut ist auch die Grenze von Innen nach Außen.  Es gibt aber keine Grenze, bis zu der ich mich ausbreite. Immer verwebe ich mich mit jemand anderem.  Inmitten der Vereinzelung empfinden wir auch Gemeinsamkeit/en...

Haut berühren ist nie nur körperlich, sondern auch seelisch.

Sehen, ohne zu  fühlen entleert die Sensibilität.

Von dem Innen des dreidimensionalen Körpers, über die Berührung zu dem eindimensionalen Bild-Zeichen: Abdrücke von Hautfragmenten, „geschrieben“ mit dem Körper . Die Wahrnehmung der Fragilität, Versehrtheit und der Zähigkeit des konkreten Lebendigen durch die Gegenwärtigkeit des schöpferischen Prozesses lässt Offenheit und Stille zu. Dies bedingt einen transzendentalistischen Zugang, der mit „the ahh-ness of things“/物の哀れ/mono no aware, korreliert. Innen - außen / privat/oikos – öffentlich/polis Unter heutigen Lebensbedingungen wird der Körper immer virtueller. Beziehungen dürfen nur  berührungslos steril in Sozialen Medien gepflegt werden. Wir sind aufgerufen uns in den  privaten Raum/Oikos  zurückzuziehen: Paradoxon der „kollektiven Vereinzelung“.
Sind wir in der Gefahr, uns von der „person“/Maske/ zur Statistik zu bewegen?

Programm während der Ausstellung:

01.02.2021, 18:30 Uhr: Eröffnung
Musikalische Invention: Bagatellen von Rainer Bischof Carezze von Albena Vratchanska (Welt-Uraufführung)

Trio SAPIACE: Matthias Gredler (Violonchello),
Michael Krenn(Saxophon), Eugenia Radoslava (Klavier)

03.02.2021, 18:00 Uhr
Ines Birkhan:
Code und Fiktion Lesung und Autorinnen-Gespräch
Moderation: Minna Antova

Künstlerisch-Philosophische Finissage
Podiums-und Künstlerinnen-Gespräch zur Thematik der Ausstellung
Prof.Dr. Miglena Mikolchina (Literaturwissenschaftlerin, Sofia)
Dr. Elisabeth Schäfer (Philosophin, Wien)
Minna Antova (Künstlerin, Kuratorin, Wien)

Moderation:
Dr. Margarete Maurer, M.A.: Philosophin, Mikrobiologin, Chemikerin; Leiterin des Festivals “Nächte der Philosoph*innen)

18:30 Uhr: Musikalische  Invention:
Mirrror in Mirror von Arvo Pärt,  Scherzo de la Sonate von Johannes Brahms
Yana Svistunova (Violine) , Nadia Saharova(Klavier)

Wegen Covid-19 Maßnahmen nur mit elektronischer
Voranmeldung an:
office@haus-wittgenstein.at

DREI JAHRZEHNTE

Unter diesem Motto steht die Ausstellung der Künstler
Irina Georgieva, Krassimir Kolev, Mariana Kroutilin,  Val Wecerka und WESSI.

1991, zwei Jahre nach der Wende in Bulgarien, beschlossen sie, ihren kreativen Weg in Österreich fortzusetzen. Sie kamen nach Wien, um an der Akademie der bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst zu studieren. In den ersten Jahren ihres Aufenthalts und Studiums waren sie mit einer Reihe unvermeidlicher und unbekannter Schwierigkeiten verschiedener Art konfrontiert - kulturelle, administrative und ungewöhnliche Begegnungen in ihrer neuen Heimat. Sie erlebten auch die finanzielle Benachteiligung der meisten Einwanderer, die den ungewohnten Weg gewählt haben, den Westen zu begegnen.

In den letzten 30 Jahren haben sie sich im Kunstraum etabliert und wurden zu renommierter Künstlern. Sie haben viele erfolgreiche Ausstellungen genossen und ihre Arbeiten schmücken Bürogebäude und Privathäuser in Österreich und darüber hinaus.

Die Ausstellung “Drei Jahrzehnte” erzählt von ihrem individuellen Weg und dem Gemeinsamen, das sie in ihrer neuen Rolle als bulgarische Künstler in der Republturik Österreich verbindet. Was ist ihr Weg, wo sind sie heute und was sind ihre künstlerischen Träume und Vorstellungen?

Die Antwort auf die von ihnen gestellten Fragen finden wir in den ausgestellten Gemälde dieser fünf Künstler, die in Wien ihren Abschluss gemacht haben und ein erfolgreicher Teil der Kunstszene sind.

Ausstellungsdauer:  09.02.2021 - 19.03.2021

IRINA GEORGIEVA

1997- 2003 Studium an der Akademie der bildenden Künste, Wien, Österreich. Meisterklasse bei M. Prachensky, Meisterklasse bei Muntean / Rosenblum.

Lebt und arbeitet in Wien.

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen

PREISE: 2003 Meisterschulpreis an der Akademie der bildenden Künste, 2020 Frauenkunstförderungspreis des Anne Goldenberg-Fonds

 

W E S S I

1991   Übersiedlung nach Wien
1991-1996 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schwerpunkt  Malerei und Restaurierung
1992 - Aufenthalt und Arbeit in New York, National Academy of Art and Design.
1999-2020  Lehrtätigkeit an der Wiener Kunstschule

Das Projekt Babelturm in Wessis Schaffen bildet die Brücke zwischen jenen Bildräumen, die der Migration und Sprachvermischung entspringen. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Österreich, Frankreich, Schweiz, USA, Russland, Deutschland, Bulgarien, Israel.

 

Krasi Kolev

Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Meisterklasse bei Johannis Avramidis und Michelangelo Pistoletto. Abschluss als Mag. Art. 1998
1998 bis 2012 freischaffender Künstler in Schweden
1999 – 2001  Art Direktor für Legion Interactive AB in Uppsala/Schweden
2003 – 2008 Art Direktor in TV-Vision Norge in Drammen/Norwegen
2012 zog es den Künstler zurück nach Österreich. Von St. Pölten aus arbeitet er zur Zeit aktiv mit Malerei, Bildhauerei und Fotografie.

Seine Werke befinden sich im ‘LexikonSurreal’- des Internationalen Phantasten Museums in Wien und der Fundació de les Arts i els Artistes - Museu Europeu d‘Art Modern, Barcelona, und in vielen privaten Sammlungen rund um die Welt. Eine Reihe von Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und den USA. Fasziniert begibt er sich immer wieder auf  Entdeckungsreise durch das menschliche Sein und die Natur.  Seine vielseitige Kunst ist die Interpretation seiner intensiven Wahrnehmung.

 

Mariana Kroutilin

Mariana Kroutilin lebt in London.
1991-1996 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, 1996 Diplom
1995-2001 Ausstellungen in Österreich, Deutschland und in der Schweiz
2002-2007  Direktorin und Kuratorin, Galerie Murgash in Sofia
2008-2020   Produzentin und Kamerafrau:

Sammlung „A l’Oeuvre“ - sieben Dokumentarfilme in Zusammenarbeit mit Le Passage, Paris / Galerie Salon Mammuti, „Sans colère et sans haine“, Dokumentarfilm über die postindustrielle Landschaft der Stadt Troyes, Frankreich, 2016 „Superwoman - work, build and don’t whine“ Videoinstallation zum Thema Frau in der Sowjetunion, Kunstgalerie Grad in London, 2018 “Human Zoo” Videoinstallation, Le Shakirail, Collectif Curry Vavart, Paris, 2019 „Women’s Day“, DOP - Dokumentarfilm Reg. Dolya Gavanski UK/Russland/Deutschland/Bulgarien

Val Wecerka

Lebt und arbeitet in Wien, Österreich. Sie studierte Malerei, Grafik und Tapisserie sowie freie und experimentelle künstlerische Gestaltung an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Das Spektrum Ihrer Werke umfasst die Bereiche Malerei, Skulptur,  Design und Textil. Das künstlerische Werk von Val Wecerka wurde in zahlreichen Ausstellungen in öffentlichen und privaten Einrichtungen weltweit gezeigt.

Ihre Werke befinden sich in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen rund um die Welt. Die Freiheit, die Ruhe und die Weite spiegeln sich in Ihrer Arbeit bzw. Kunst wider. Die Farbe blau symbolisiert das Wasser und ihre Sehnsucht nach dem Meer.

Sie arbeitet  mit Buchstaben und collagiert Zeitungen, die Buchstaben transformieren sich in abstrakte Formen und werden unleserlich und fungieren als abstrakte Vertreter vergangener Kommunikationen.

Svetlina Stoyanova - Mezzosopran

Svetlina Stoyanova wurde am 14. August 1991 in Sofia geboren. Sie absolvierte das Royal Conservatoire of Scotland in Glasgow, wo sie sich zuerst ihrem Bachelor-Studium widmete und dann den Masterstudiengang Klassischer Gesang sowie das Magisterstudium mit Schwerpunkt Opera Performance  abschloss.

Im Oktober 2017 wurde Svetlina mit dem 1. Preis auf dem Internationalen Gesangswettbewerb Neue Stimmen in Deutschland ausgezeichnet. Darauf folgten zahlreiche Einladungen zur Teilnahme an Auftritten mit Ensembles unterschiedlicher Opernhäuser weltweit.

Svetlina ist derzeit Solistin im Ensemble der Wiener Staatsoper.

2019 trat sie im Rahmen eines Solorezitals, mit Klavierbegleitung von Stephen Hopkins, im Wiener Musikverein auf.

Trägerin mehrerer Auszeichnungen.

Wegen Covid-19 Maßnahmen nur mit elektronischer
Voranmeldung an:
office@haus-wittgenstein.at

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

dienstag 09.02.2021, 18:30 UHR

„Mutatis Mutandis“
von Geri Decheva

( in bulgarischer Sprache)

Kurz vor der Besetzung Frankreichs im Jahr 1869, lernt Alexander Belle kennen und eine anfangs scheinbar lediglich auf Liebe fokussierte Geschichte verwandelt sich in eine f ereignisreiche und von veränderungen geprägte Chronik. Die Charaktere und ihre Nachkommen erleben einige der größten Ereignisse des 19., 20. Und 21. Jahrhunderts, wobei die Geschichte im Jahr 2020 endet. Das Buch liefert Antworten auf jene Fragen, welche  in der  zuerst veröffentlichten Sequel „Amantes Amentes“ offen blieben.

Mit der Teilnahme von Lina Gladiyska und den

Mitgliedern der Theatergruppe „Applaus“.

BUCHPRÄSENTATION

DONNERSTAG 18.02.2021, 18:30 Uhr

UNSER JAHRES PROGRAMM 2021

IST DER „KULTUR OHNE DISTANZ”

GEWIDMET

BKI HAUS WITTGENSTEIN
Galerie Parterre

Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein

2016

2017

2018

2019

2020

2015