Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein, Bulgarien, Wien,Bulgarisches Kulturinstitut, Haus Wittgenstein, Български Културен Институт Виена,

Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein

2016

2017

2015

März 2018

140 Jahre

seit der Befreiung Bulgariens von der osmanischen Herrschaft

Der 3. März ist der Nationalfeiertag der Republik Bulgarien.

 

Der 3. März ist der Tag, der in dem nationalen Gedächtnis der Bulgaren
die Befreiung von der fünf  jahrhundertlangen osmanischen Herrschaft  anmerkt.

Der 3. März ist der Tag, den Bulgaren mit ihrer Rückkehr in Europa verbinden.

Am 3. März 1878 wurde in  San Stefano bei Konstantinopel der Friedensvertrag zwischen dem Russischen 
und dem Osmanischen Reich unterzeichnet und dadurch ist die Befreiung Bulgariens erklärt worden.

Als Grundlage für die Festlegung der damaligen bulgarischen Grenzen wurde die Landkarte des deutschen
Geographs Heinrich Kiepert  verwendet.

Die Befreiung Bulgariens ist  der europäischen Solidarität  zu verdanken. Für diese Solidarität kämpften Russen, Weißrussen, Ukrainer, Polen, Finnen, Serben, Griechen, Rumänen, Bulgaren. Sie alle haben noch damals die Freiheit als den neuen europäischen Willen der Völker begriffen.

 

SAMSTAG 03.03.2018, 17:00 Uhr

FESTLICHE VERANSTALTUNG

anlässlich des Nationalfeiertages

der Republik Bulgarien

PROGRAMM

17:00 Uhr BERGÜßUNG

Assos. Prof. PhD Rumjana Koneva

FESTREDE
S. E. Dr. Ivan Sirakov
Botschafter der Republik Bulgarien
in der Republik Österreich

 

17:30 Uhr FESTLICHES KONZERT

 

Folkloregruppe DRAGOSTIN FOLK NATIONAL
Leiter: Prof. Stefan Dragostinov
Im Programm: Bulgarische Volkslieder

 

18:30 Uhr Auftritt der Bulgarischen Volkstanzgruppen

Kitka und Pendari

 

Prof. Stefan Dragostinov arbeitet in verschiedenen Genres der Musik: für Orchester-, Kammer-, Chor-, und Instrumental-, Pop-, Ballett-, Film- und Theatermusik. Als Dirigent gründete er die Folkloregruppe Dragostin Folk National, die in allen Aufnahmen seiner Alben

mitgewirkt hatte.

1974 -1994 war Prof. Dragostinov bei dem berühmten Philip Kutev Ensemble tätig.

Die Gruppe Dragostin Folk National wurde in 2017 mit dem zweiten Preis des Wettbewerbs für Chor – s.g. Choreurovision  ausgezeichnet. Die Sängerinnen der Gruppe waren unter den neun Teilnehmern  an dem Eurovision-Wettbewerb  für Chorgesang, der neulich in Manchester stattgefunden hat.

 

THEATERSAAL

EintritT FREI

dienstag 06.03.2018, 19:00 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Die Städtische Kunstgalerie Plovdiv

stellt in Wien Aquarelle von
Dimiter Vodenitscharov
und Sculpturen von
Vassil Margaritov vor.

 

Das Projekt: Zlatjo Bojadzhiev – Maler der traditionellen Lebens-weise der Bulgaren  gastiert in Wien anlässlich der Bulgarischen 
EU Ratspräsidentschaft  2018.

 

Mit der Exposition von Zlatjo Bojadzhiev  wurde in dem  Bulgarischen Kulturinstitut Haus Wittgenstein auch der gegenwärtigen Maler aus Plovdiv Stojan Kutzev  vorgestellt. Diese doppelte Präsentation von zwei Künstlern war der zweite Schritt des anspruchsvollen beiderseitigen Programms für Zusammenarbeit zwischen der Städtischen Kunstgalerie Plovdiv und dem Bulgarischen Kulturinstitut Haus Wittgenstein  Wien. Der erste Schritt war die bereits vorgestellte Ausstellung von Tsanko Lavrenov und Vassil Stoyev.

 

Im März werden in unserem Kulturinstitut in Wien  auch Werke zwei zeitgenössischer Künstler aus Plovdiv – Dimiter Vodenitscharov (Aquarelle) und Vassil Margaritov (Sculptur) präsentiert.

NB! Die Ausstellung von Zlatjo Bojadzhiev

ist bis Ende März 2018 zu besichtigen.

GALERIE PARTERRE, SAAL 3

EINTRITT frei

DIMITER VODENITSCHAROV

1980-1985 – Spezialisierte Schule für angewandte Künste in Smoljan
1988-1993 – Nationale Kunstakademie, Fachrichtung Szenografie
Ab 1993 Professor für Bühnenlicht an dem Nationalgymnasium für Bühnen- und Filmkunst, Plovdiv
Ab 1996, Professor für Szenografie und Kostüme der Szenengenre an der Akademie für Musik, Tanz und bildende Kunst, Plovdiv

Dimiter Vodentschiravov  arbeitet als Szenograf in den Dramati-schen- und Puppentheater in Pleven, Plovdiv, Varna, Haskovo, Smoljan und Rasgrad.

Der Künstler hat  für mehr als 30 Theatervorstellungen als Szenograf, Kostümgestalter und für drei bulgarische Spielfilme mitgewirkt.

Dimiter Vodenitscharov beteiligte sich an eine große Reihe von Einzelnen, - Gruppen und gemeinsamen Ausstellungen  im Lande und in Europa.

 

VASSIL MARGARITOV

Vassil Margaritov wurde im Jahre 1965 in Smoljan geboren.
1984 absolvierte er die spezialisierte Schule für angewandte Kunst in Smoljan.
1993 erhielt er sein Diplom an der Nationalen Kunstakademie, in Fachrichtung Skulptur.

Er ist Mitglied des bulgarischen Künstlerverbandes.

Vassil Margaritov beteiligte sich an eine große Reihe von Einzelnen-, Gruppen- und gemeinsamen Ausstellungen.

 

 

freitag 09.03.2018, 19:00 Uhr

THEATERAUFFÜHRUNG

Das Theater 199 „Valentin Stoytschev“
präsentiert
Theater, meine Liebe
Valery Petrov
(in bulgarischer Sprache)

 

THEATERSAAL

Eintritt: 20 Euro | Studenten: 15 Euro

Valery Petrov (1920 – 2014)  ist ein höchst anerkannter bulgarischer Schriftsteller, der im Jahre 2012  für den Nobelpreis für Literatur nominiert wurde. Er verfasste über 40 Gedichtbände und mehrere  Übersetzungen, Kinderbücher, Drehbücher und über 10 Theaterstücke.

Als er das Stück Theater, meine Liebe in 1981 schrieb, hat er sich das Theater wahrscheinlich  nicht als sein Schicksal vorgestellt. Hinter sich hatte er schon solche legendären Inszenierungen wie  Improvisation (zusammen mit Radoy Ralin, 1962), Wenn die Rosen tanzen, Das Ehrenwort der Musketiere, die Kindermärchen Weißes Märchen, Knopf zum Einschlafen, In dem Mondzimmer u.a., die Drehbücher für die Filme Ein Ritter ohne Schild, Ein Drehtag, Yo Ho Ho u.a.

Für seine  Verdienste für die bulgarische Kultur wurde er mit vielen bulgarischen  Preisen und Orden ausgezeichnet.  Er erhielt auch den Preis  des Europäischen Parlaments Staatsbürger von Europa im Jahre 2013.

Theater, meine Liebe

Eine hervorragende Inszenierung nach dem poetischen Text von dem weltanerkannten und zum Nobelpreis nominierten Valery Petrov, den er vor vielen Jahren speziell für die Schauspielerinnen  Slavka Slavova und Tanja Massalitinova geschrieben hat. Dieses Stück wurde anlässlich des 50. Jubiläums des Theaters 199, wo es zum ersten Mal vorgeführt wurde, zum neuen Leben wiederbelebt.

Die neue Inszenierung brachte den vier Schauspielerinnen Kassiel Noa Ascher, Krassimira Kuzmanova, Lilia Maravíglia und Stefka Yanorova den großen Ikar- Preis für beste schauspielerische  Leistung.

Die Regie ist eine Autorenarbeit von Kassiel Noa Ascher. Die beeindruckende Musik wurde von Emilian Gatzov - Elbi komponiert. Dank ihrem Charme, scharfen Empfindlichkeit und Intelligenz, bieten die vier Schauspielerinnen, trotz ihrer Verschiedenheit, ein Spektakel an, welches im Gedächtnis der Zuschauer bleibt, ein Fest für den Sinn und die Seele.

Ein Theaterstück von der Liebe zum Theater inspiriert.

 

freitag 16.03.2018, 19:00 Uhr

KONZERT

Die jungen talentierten Studierenden der Nationalen Musikakademie namens
Prof. Pantscho Vladigeroff gastieren im
BKI Haus Wittgenstein.

Die Sopranistin Elena Mischinova,

die Violinistin Joanna Tzaneva

und der Pianist Simeon Simeonov

werden mit Meisterwerken der Weltklassik
und bulgarischen Stücken auftreten.

 

Diese Veranstaltung stellt die Tradition einer kulturellen Zusammenarbeit zwischen der Nationalen Musikakademie und BKI Haus Wittgenstein wieder her.
Im Rahmen dieser Kooperation sind verschiedene Konzerte und kulturelle Aktivitäten geplant, die der bulgarischen EU-Präsidentschaft gewidmet sind.

Im Program: Maurice Ravel, Sergei Prokofjev, Pantscho Wladigeroff, Marin Goleminov, Cecil Forsyth, W. A. Mozart, Paraschkev Chadzhiev, Giuseppe Verdi, Nikolai Rimski-Korsakov, Giacomo Puccini

Galerie Parterre

Eintritt frei

freitag 23.03.2018, 19:00 Uhr

CD Präsentationskonzert

Louise Farrenc

auf den Spuren einer genialen Komponistin

aus dem 19. Jahrhundert

 

Biliana Tzinlikova, Klavier

Gottfried Franz Kasparek, Moderation

Biliana Tzinlikova, die Pianistin für das Außergewöhnliche, interpretiert Stücke von Louise Farrenc, der genialen Komponistin des 19. Jahrhunderts. Kostbare Musik aus klassischem Geist mit dem romantischen Gefühl und dem feinen Esprit Frankreichs. Ersteinspielungen ermöglichen Begegnungen mit der großen Kunst der unterhaltsamen Variation, die Madame Farrenc vollendet beherrschte.

Biliana Tzinlikova wurde 1974 in Sofia, Bulgarien geboren.

Nach ihrem Klavierstudium an der Staatlichen Musikakademie in Sofia (Marina Kapazinskaja) wechselte sie zu Andor Losonczy und Christoph Lieske an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie 2001 ihr Konzertfachstudium abschloss.

Besonders geprägt wurde Biliana Tzinlikova durch die Begegnung und die Arbeit mit Ruggiero Ricci und Ferenz Rados.

Sie trat als Solistin und Kammermusikerin bei zahlreichen Festivals und prominenten Veranstaltern in Europa und den USA auf.

2003-2005 spielte Tzinlikova im Trio mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker. Sie debütierte 2004 im Wiener Konzerthaus.

Von 2014-2015 erschienen 3 CDs mit Welt-Ersteinspielungen der Klaviersonaten von Franz Anton Hoffmeister bei Grand Piano, Naxos International.

2016 erschien ihre nächste CD mit Welt-Ersteinspielungen der Variationen von Stephen Heller.

Seit 2001 unterrichtet sie an der Universität Mozarteum.

 

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt frei

monday 26.03.2018, 17:30 Uhr

EXHIBITION AND DOCUMENTARY FILM

Permanent Representation of the Republic of Bulgaria to the International Organizations

Embassy of the Republic
of Bulgaria

Permanent Representation of Israel to the International Organizations

Commemoration of the
75th anniversary
of the Rescue of the Bulgarian Jews
and the Memory
of the Victims of the Holocaust

The poster exhibition The Power of Civil Society - Fate of the Jews in Bulgaria 1940-1944 presents photographs, facsimiles
and texts to explain the social, political and historical context. It has been developed jointly by the State Institute of Culture
at the Bulgarian MFA and the Center for Jewish Studies of Sofia University.  This exhibition chronicles the resistance by
the citizens of Bulgaria, the brave refusal of society to obey the authorities‘ plans to send Bulgarian Jews to Nazi concentration
camps. It is a message about the power of the free spirit. The rescue of the Bulgarian Jews is an outstanding historical example
that shows that through personal and political courage, civic conscience and determination can counteract the most obscurantist policy.
Human rights and the guaranteeing of human rights are indispensable for peace and progress and must not be compromised by any policy.

Beyond Hitler’s Grasp, a 67 minute documentary film, is the fruit of cooperation between the world-known writer and historian
Dr. Michael Bar-Zohar and the late Israeli film maker Nitzan Aviram. The film is based on the book by Bar-Zohar, which describes
the dramatic rescue of the Bulgarian Jews during World War II. It tells how the Bulgarian people, the Bulgarian Church and
individuals succeeded to evade Nazi demands for the deportation of the Bulgarian Jews to death camps.

Gallery Parterre

ENTRANCE FREE